An wen denkt man zuerst, wenn man das Wort "Psychoanalyse" hört? Na ...? Keine Idee? Dann helfe ich euch auf die Sprünge: Prof. Sigmund Freud.
Von Stil gibt es nun eine Hörspielreihe über den Begründer der Psychoanalyse. (Die Seite von Stil dazu ist sehr schlecht, und es wird auch nur die erste Geschichte erwähnt, aber bei den bekannten Lieferanten von CDs oder Downloads findet man alle Episoden.)
In den Geschichten geht es aber weniger darum, wie Freud zu seinen Theorien gekommen ist, sondern will man eher anhand von Kriminalfällen seine Ideen erläutern. Aber beginnen wir am Anfang:
Die Reihe spielt in den 1920'ern und in der ersten Geschichte geht es um den Mord an einer Schauspielerin, und der ermittelnde Kriminalbeamte ist durch die Art und Weise, wie die Tat vollzogen wurde fertig mit den Nerven, und sucht beim Professor Rat. Einerseits um sich behandeln zu lassen, andererseits um bei der Suche nach dem Täter zu helfen, und das macht er auch.
Keine Sorge, Freud wird kein Ermittler wie man ihn aus modernen Krimiserien kennt. Er bleibt fast immer im Hintergrund, und lässt den Beamten und seine Tochter Anna die Ermittlungen anstellen.
Es gibt in der Serie (bisher habe ich die ersten fünf Episoden gehört, inzwischen sind aber sieben Episoden veröffentlicht) keinen Erzähler. Als Ausgleich gibt es aber hin und wieder ein Selbstgespräch von Freud zwischen seine Ich, Über-Ich und dem Es (jede Stimme hat einen eigenen Sprecher, was ich sehr gut finde).
Wo wir gerade bei den Sprechern sind: Unter ihnen findet man alte bekannte, Hans Peter Hallwachs spricht den Protagonisten, Andreas Fröhlich übernimmt den Carl Gruber, und Felicitas Woll ist Anna Freud.
Von ihnen ist man nur gutes Gewohnt, und genau das bekommt man. Man nimmt ihnen ihre Rollen absolut ab, und man hat nicht den Eindruck, dass sie den Text einfach nur runter lesen.
Mit Musik wird ebenfalls spärlich umgegangen, eher verlässt man sich auf Geräusche, aber wenn Musik im spiel ist, dann ist sie passend zu der Zeit. E-Gitarren und Bässe wird man keine finden, dafür aber Klavier-Stücke oder Geigen.
Die Geschichten halten sich nicht zu 100% an den korrekten historischen Hintergrund. So wird in einer Episode eine Familienaufstellung gemacht, die nicht von Freud erfunden wurde. Aber sowas fällt nur Hörern auf, die sich mit Psychotherapie und Psychoanalyse gut auskennen.
Wenn die Geschichte zu Ende ist, sollte man am besten noch ein paar Augenblicke warten, denn im Anschluss hört man meist noch einen Kommentar von einem Experten zu dem jeweiligen Hauptthema der Geschichte und sagt, wie viel das mit der Wirklichkeit zu tun hat, ob das so in der Psychoanalyse vorkommt, was es für eine psychische Störung ist, die thematisiert wurde und so weiter, man lernst also noch etwas dabei.
Und das ist ein weiterer wichtiger Punkt: Die Reihe eignet sich nicht zum nebenbei-hören. Ich rate euch, konzentriert euch auf die Episoden. Dann versteht man den Kommentar am Schluss besser, und bekommt sehr viel geboten.
Hier hatte ich schon beschrieben, wie man eine mit gnuplot erstellte tex-Daten direkt in ein LaTeX-Dokument einbindet. Doch was ist, wenn man mehrer davon hat, und diese nebeneinander anordnen will, und man deshalb die Größe anpassen muss?
Hat man die Bilder als eps, png oder jpg vorliegen ist das ganze kein Problem, dann lädt man im header einfach das Paket subfig, und schreibt dann als Code:
\begin{figure}[h]
\begin{center}
\subfig[\label{a}]{\includegraphics[scale=0.5]{./Bilder/Bild1}}
\hfill
\subfig[\label{b}]{\includegraphics[scale=0.5]{./Bilder/Bild2}}
\caption{Zwei eingef\"ugte Dateien \ldots}
\end{center}
\end{figure}
Das ganze funktioniert mit tex-Dateien leider nicht, subfig kommt zum einen mit scale nicht klar, und das includegraphics geht auch nicht.
Abhilfe schafft das das Paket subfigure. Dieses Paket stellt den Befehl scalebox zur Verfügung, und der macht genau das, was wir wollen.
\begin{figure}[h]
\begin{center}
\subfigure{\scalebox{.5}{\input{./Bilder/TEX/B13Plot2}}}
\hfill
\subfigure{\scalebox{.5}{\input{./Bilder/TEX/Energie}}}
\caption{Zwei eingef\"ugte Dateien \ldots}
\end{center}
\end{figure}
scalebox ist in der Lage die Bilder, die wir als tex-Dateien haben, in ihrer Größe zu verändern. Eine sehr schicke Sache.
Weiter unten findet ihr wieder ein Archiv mit allen Dateien, um es mal zu testen, und hier die Bilder, wie die zwei Seiten aussehen sollten:
Das Archiv zum Download.
Heute schreibe ich etwas über die Serie Faith - The van Helsing Chronicles.
Vor einigen Jahren hatte ich mir die ersten Episoden gekauft, einmal angehört und danach schnell weggepackt. Wenn ich irgendwie auf diese Serie zu sprechen kam, hatte ich kein gutes Haar an ihr gelassen. Vor einiger Zeit kam mir nun der Gedanke, ob ich damals vielleicht zu streng mit der Serie ins Gericht gegangen bin. Vielleicht ist sie ja nicht so schlecht. Also habe ich sie mir in den letzten Tagen nochmal angehört, und ich muss sagen, dass es mir schwer gefallen ist durchzuhalten.
Mehr als einmal hatte ich den Wunsch einfach aufzuhören, weil diese Serie mir körperliche Schmerzen bereitet.
Dazu aber später mehr, klären wir zuerst, um was es überhaupt geht: Die Serie beginnt damit, wie vier Personen in verschiedenen Ländern in sehr kurzen Abständen umgebracht werden. Es stellt sich heraus, dass die Morde in Auftrag gegeben worden sind, und alle vier Leute zur Familie van Helsing gehörten, und Dämonen und ähnliches gejagt haben. Der Auftraggeber vollzieht den letzten Mord selber, nur um die Neugeborene Tochter von einem van Helsing an sich zu bringen. Diese ist dann die letzte der Reihe. Das gelingt jedoch nicht, und dann kommt es zu einem Zeitsprung von 16 Jahren. Faith hat keine Ahnung von ihrem Erbe, und wird nun mitten im High-Scholl Alltag mit Vampiren zu tun. Nachdem der erste Kampf überstanden ist, erfährt sie, wer ihre Vorfahren waren, und das sie nun die Menschheit vor dem Bösen Verteidigen muss. Ach ja, ihre Freunde aus der High-School tauchen ebenfalls in alten Prophezeiungen auf, also werden die gleich mit rekrutiert. Bei einer von denen entwickeln sich auch schon gleich in der zweiten Folgen Feen-Kräfte, weil .... ihre Großmutter was damit zu tun hatte.
Und so geht es nun in jeder Folge gegen irgendwelche Geister/Vampire/Dämonen/Werwölfe und im Hintergrund agiert immer das Böse in Gestalt von Hunter, so heißt der Bösewicht.
Von der Grundidee soweit nichts neues. Es ist vergleichbar mit der Serie Fluffy - Im Bann der Dämonen".
Kommen wir erstmal zu den guten Teilen der Serie:
Die Handlung ist recht übersichtlich. Es ist schnell klar, wer auf welcher Seite steht, auch wenn die Autoren versuchen einige Charaktere etwas vielschichtiger zu machen. Es wird nicht direkt alles über die Absichten der einzelnen Personen gesagt, und so gibt es doch kleinere Überraschungen.
Mir gefällt auch, dass man nicht nur erfährt, was sich bei den Protagonisten Abspielt, sondern auch noch an anderen Stellen, sofern es für die Geschichte wichtig ist. Teilweise gibt es auch - vor der eigentlichen Handlung - noch knappe 10 Minuten zusätzliche Informationen, damit man alles besser versteht. So wird im dritten Teil zu Anfang direkt erwähnt, was es mit bestimmten Amuletten auf sich hat, und im vierten Teil wird der Fluch einer Familie erklärt, und wie es dazu kam, dass sie verflucht ist. In der eigentlichen Geschichte kommen dann Passagen vor, wo die Hauptdarsteller - meist Faith und ihre Freunde - eben diese Informationen bekommen, aber das genau wird dann übersprungen. Das muss man sich ja nicht zweimal anhören. Und man versucht so ein in sich stimmiges Universum zu schaffen.
Die Sprecher sind alle gut ausgewählt. Die meisten kennt man entweder aus vielen anderen Hörspielproduktionen, oder aber auch als Synchronsprecher, und die wissen, was man von ihnen erwartet.
Handwerklich kann ich an dieser Serie also absolut nichts aussetzten. Doch eine Sache: die Kämpfe finde ich ganz schrecklich verarbeitet. Entweder wird eher erzählt, was passiert, unterlegt mit einem schnellen, aufregenden Musikstück, teilweise auch mit Kampfgeräuschen, oder aber man hört die Leute nur schreien, etwas zerbricht, jemand fällt hin, gefolgt von Sprüchen die Cool wirken sollen.
Und jetzt zu den Teilen die mich jedes mal fast zum heulen gebracht haben.
Da kommt eine 16 jährige nach Hause, sieht das Ihre Eltern getötet wurden, ein unbekannter taucht auf und sagt sinngemäß:"So, du bist eine van Helsing, die letzte der Familie. Und ab jetzt müssen Du und deine Freunde hier und in der Umgebung für Ruhe sorgen. Ich helfe euch dabei."
Und es wird nicht hinterfragt. Die machen es einfach.
Die Dialoge... Faith wird streckenweise als so doof dargestellt, das sie einem nur Leid tun kann. Oder im Kampf, bzw. kurz davor, wenn die üblichen Beleidigungen und Drohungen ausgeteilt werden. Dämon:"Wer bist Du?" Faith:"Ich bin die Faust in deinem Gesicht!" Und sowas gibt es nicht nur einmal. In jeder Folge gibt es solche Sprüche.
Direkt am Ende der ersten Episode wird klar, dass der Helfer/Trainer/Mentor nicht mit der ganzen Wahrheit rausrückt, aber muss das in JEDER Episode mindestens zweimal erwähnt werden?
Das Cover der ersten Episode zeigt eigentlich schon, was in dieser Serie das wichtigste ist. Mit nackter Haut wird nicht gegeizt und der Splatter-Anteil ist ebenfalls hoch, was aber bei einer solchen Serie nicht ungewöhnlich ist.
Mein Abschließendes Fazit: Wer Buffy mochte wird mit dieser Serie vielleicht glücklich, aber allen anderen kann ich nur davon abraten. Ich kann nicht verstehen, wie die Serie sich seit 30 Folgen auf dem Markt halten konnte. Da sind schon besser wieder schneller verschwunden.
Hier etwas schönes zu gnuplot und LaTeX.
gnuplot bietet viele Möglichkeiten, die Plots auszugeben (jpg, eps, ps bmp) und sogar direkt als tex-File. Wobei... so ganz stimmt das nicht.
Es werden zwei Dateien erzeugt, eine tex-Datei, und die dazu passende eps-Datei. Dann muss man nur noch mittels \input die tex-Datei in sein Dokument einbinden, das ganze wie gewohnt kompilieren und schon bekommt man ein sehr schönes Ergebnis.
Im Anhang findet ihr ein Archiv mit alle benötigten Dateien, mit der ich den Plot erzeugt habe, sowie die daraus erzeugen tex- und eps-Dateien und die tex-Datei, in die ich das Bild eingebunden habe, damit ihr das gleich mal testen könnt.
Hier erstmal wie ihr aus den drei rmsd-Dateien die tex- und eps-Version erzeugt:
set key inside top left
set ylabel "RMSD [\305]" #das \305 erzeugt ein Angstrom-Zeichen; falls das Zeichen nicht angezeigt wird, dann macht vorher noch set encoding iso_8859_1
set xlabel "time [ns]"
set terminal epslatex color solid
set o "B13Plot2.tex" #der Name für die erzeugten Dateien
plot 'LIG.rmsd' u 1:2 w l lw 1 title 'Ligand', \
'REC.rmsd' u 1:2 w l lw 1 title 'Komplex', \
'COM.rmsd' u 1:2 w l lw 1 title 'Rezeptor'
Danach erhaltet ihr die beiden Dateien B13Plot2.tex und B13Plot2.eps.
Und hier nun, wie das in euer Hauptdokument eingebaut wird:
\documentclass{article}
\usepackage{graphicx}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\begin{document}
\section{Einbinden von tex-Dateien aus gnuplot}
Hier steht etwas einleitender Text, damit das Bild an der richtigen Stelle ist \ldots
\begin{figure}[h]
\begin{center}
\input{./Bilder/TEX/B13Plot2}
\caption{Eine eingef\"ugte Datei \ldots}
\end{center}
\end{figure}
\section{Und noch etwas Text}
Hier steht einfach viel Text, um so zu tun, als ob hier noch etwas interessantes folgt \ldots
\end{document}
<\code>
Nun das ganze noch kompilieren, ich bevorzuge den Weg über latex file.tex ..., und schon ist es fertig. Doch halt! Es könnte zu einen Problem kommen, wenn ihr den Code oben einfach so abschreibt. Achtet auf die Zeile
\input{./Bilder/TEX/B13Plot2}
Da gebe ich den Weg zu dem Pfad an, indem meine Bilder im tex-Format sind. Das müsst ihr anpassen. Ich sortiere meine Bilder immer danach ob es sich um tex-Dateien oder eps-Dateien handelt, damit man die übersicht nicht verliert.
Wenn ihr mittels gnuplot euere tex- und eps-Dateien erzeugt, und die nachher in andere Ordner verschiebt, dann müsst ihr daran denken, die erhaltene tex-Datei ebenfalls noch etwas zu verändern. Darin ist nämlich der Pfad eingetragen, wo die eps-Datei zu finden ist. Und standardmäßig werden die im gleichen Verzeichnis gespeichert. In der hier erhalteten tex-Datei steht somit von anfang an
\put(0,0){\includegraphics{B13Plot2}}%
D.h. die eps-Datei wird im Verzeichnis euers Hauptdokumentes gesucht! Also hier den Pfad anpassen, z.B. in
\put(0,0){\includegraphics{./Bilder/EPS/B13Plot2}}%
Soweit alles klar?
So sollte das Ergebnis aussehen:
ACHTUNG!!
Entgegen meiner Ankündigung, die Dateien mit anzufügen, fehlt das Archiv noch. Irgendwie will das Hochladen nicht klappen. Sobald das Problem gelöst ist, wird das Archiv hier angehängt. Also entweder immer mal wieder reingucken, oder mich einfach fragen, dann schicke ich es gerne zu.
UPDATE:
Das Archiv ist nun da, und steht zum Download bereit.
Anfangs war ich nicht sicher, was ich von dem Bilderdienst Picasa halten soll. Speichert man seine Bilder doch nicht auf dem eigenen Server, sondern auf fremden Servern, die ihren Dienst ja wieder einstellen können.
Da ich es aber irgendwie nicht geschafft habe, bei meiner Drupalinstallation die Bilder sinnvoll einzubetten, sei es über ein Gallery-Modul, oder direkt mittels HTML bin ich doch froh, mir Picasa mal angeschaut habe. Sobald man da ein Album erstellt hat, kann Google einen Link ausgeben, mittels den man das Album auf einer Seite einbetten kann. Bei meinen Reiseberichten habe ich die Slideshow gewählt, die aber nur funktioniert, wenn der Betrachter Flash installiert hat.
Und für ganze 5$/a kann man den 1GB speicher auf 20GB aufrüsten. Mal abwarten, ob ich jemals soviel brauchen werde.
Und wieder etwas zum Thema Hörspiele und Hörbücher.
Diesmal möchte ich etwas zur Serie Takimo erzählen. Die Serie wird von Polaris produziert, und reiht sich in die sehr lange Reihe von Science-Fiction-Hörspielen ein, die es auf dem Markt gibt. Warum also ist diese Reihe besonders erwähnenswert?
Weil sie anders ist, als die sonstigen! Das liegt v.a. daran, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen keinen Fokus auf Gewalt und Action legt, sondern etwas, dass man sonst eher aus dem Perryversum kennt, und zwar Sense-of-wonder. Es werden fantastische Welten und Ereignisse beschrieben, untermalt von einer passenden Musik, so dass man völlig die Zeit verliert, und sich ganz auf die Geschichte konzentriert.
Wer oder was ist denn nun Takimo? Takimo ist der Protagonist der Serie, und wenn ich mich jetzt nicht sehr irre, wird auch nie ein weiterer Name erwähnt, auch wenn es sonst Charaktere mit Vor- und Zunamen gibt.
Und was macht Takimo zum Protagonisten, bzw. was ist seine Rolle? Tja... in den ersten vier Episoden ist er einfach da, um zu helfen, oder aber wird von Wissenschaftlern um Hilfe gebeten, sich um eine Kleinigkeit zu kümmern, die dann in größere Probleme ausartet. Er scheint in dieser Rolle bekannt zu sein, was wohl auch mit an seinem Raumschiff liegt, dass der Erzählung nach zu den schnellsten gehört, die man bekommen kann.
Innerhalb der ersten vier Episoden gibt es noch keinen durchgehenden Handlungsbogen, und somit kann man diese losgelöst voneinander hören. Aber vielleicht entwickelt sich in den folgenden Episoden ja ein Metaplot.
19 Folgen sind bisher erschienen, und ich hoffe mal, dass es so weiter geht.
Im September hatten wir uns mit einigen Freunden im Schmilka getroffen, um dort ein wenig Wandern zu gehen. Untergekommen sind wir im Hotel Grosser Winterberg. Es war ganz urig. Kein Badezimmer oder so auf dem Zimmer, dafür auf dem Gang. Am Essen hatten wir nichts auszusetzten. Es gab mehr als genug zum Frühstück.
Hier ein paar Impressionen der Tour: